Aus der Geschichte lernen – Verantwortung für die Zukunft
Unter diesem Leitsatz ist ein besonderes pädagogisches Profil für den Friedensort erarbeitet worden. Gruppen, die sich mit dem Themenkomplex der Verfolgung im Nationalsozialismus am Beispiel der Gedenkstätte Bergen-Belsen beschäftigen wollen, wird Unterstützung und Beratung bei der Planung, Organisation und Durchführung der Maßnahmen angeboten. Dabei ist es möglich, dass dies in der Gesamtheit eines Seminars oder nur in Teilbereichen stattfindet, ganz wie es gewünscht wird. Wir legen viel Wert darauf, zu versuchen die Begleitung so bedarfsorientiert und dialogisch wie möglich an die Interessen und Fragen der Teilnehmenden anzupassen. Die pädagogische Arbeit wird von unserem Jugendbildungsreferenten Tim-Jonas Beisel verantwortet, ein Team ehrenamtlicher Mitarbeiter:innen unterstützt ihn dabei.
Durch unsere Kooperation mit Arbeit und Leben Niedersachsen können die Honorare und Fahrtkosten des pädagogischen Personals vom Kinder- und Jugendplan des Bundes übernommen werden. Wenn Sie sich frühzeitig bei uns melden, bedeutet dies, dass für Begleitungen mit Teilnehmenden unter 27 Jahren, nichts gezahlt werden muss.
Eine pädagogische Begleitung kann über einen oder mehrere Tage aufgebaut sein. Ausgangspunkt dabei ist immer eine thematische Begleitung über das ehemalige Gelände des KZ Bergen-Belsen sowie der Gedenkstätte und Ausstellung. Wenn Sie genug Zeit haben, würden wir dazu raten, eine mehrtägige Begleitung zu wählen, damit die Gruppe die pädagogische Begleitung kennenlernen kann und es eine vernünftige Vorbereitung auf den Besuch der Gedenkstätte gibt.
Die Formen der von uns angebotenen thematischen Begleitung teilen sich in drei Konzepte: