Eine pädagogische Begleitung kann über einen oder mehrere Tage aufgebaut sein. Ausgangspunkt dabei ist immer eine thematische Begleitung über das ehemalige Gelände des KZ Bergen-Belsen sowie der Gedenkstätte und Ausstellung. Wenn Sie genug Zeit haben, würden wir dazu raten, eine mehrtägige Begleitung zu wählen, damit die Gruppe die pädagogische Begleitung kennenlernen kann und es eine vernünftige Vorbereitung auf den Besuch der Gedenkstätte gibt.
Die Formen der von uns angebotenen thematischen Begleitung teilen sich in drei Konzepte:
- Tagesseminar – Ehemaliges Lagergelände und Gedenkstätte
Wir treffen uns an der Rampe oder am ehemaligen Lagereingang der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Es wird der Weg der Häftlinge von der Ankunft (Rampe) bis ins Lagergelände vorgestellt. Dabei werden Fundamente erkundet, Zeitzeugenberichte vorgetragen und die Ausstellung besichtigt. Nach Bedarf tauschen wir uns im Anschluss auf dem Gelände der Gedenkstätte über die Eindrücke des Tages aus und machen einen gemeinsamen Abschluss.
- 2 Tage - Der Nationalsozialismus, das ehemalige Lagergelände und die Gedenkstätte
Der erste Tag der Begleitung wird genutzt, um sich als Gruppe kennenzulernen und sich einen Überblick über das Thema zu verschaffen. In circa drei Stunden wird sich ein gemeinsamer Wissensstand aufgebaut und durch lebensweltnahe Methoden die Zuspitzung der Verfolgung von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus dargestellt. Außerdem können biographische Bezüge, z.B. zu Anne Frank mit in die Vorbereitung einfließen.
Am nächsten Tag fahren wir in die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Es wird der Weg der Häftlinge von der Ankunft (Rampe) bis ins Lagergelände vorgestellt. Dabei werden Fundamente erkundet, Zeitzeugenberichte vorgetragen und die Ausstellung besichtigt. .Nach Bedarf tauschen wir uns im Anschluss auf dem Gelände der Gedenkstätte über die Eindrücke des Tages aus und machen einen gemeinsamen Abschluss.
- 3 Tage - (Dis-)Kontinuitäten von Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart, das ehemalige Lagergelände und die Gedenkstätte
Der erste Tag der Begleitung wird genutzt, um sich als Gruppe kennenzulernen und sich einen Überblick über das Thema zu verschaffen. In circa drei Stunden wird sich ein gemeinsamer Wissensstand aufgebaut und durch lebensweltnahe Methoden die Zuspitzung der Verfolgung von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus dargestellt. Außerdem können biographische Bezüge, z.B. zu Anne Frank mit in die Vorbereitung einfließen.
Am nächsten Tag fahren wir in die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Es wird der Weg der Häftlinge von der Ankunft (Rampe) bis ins Lagergelände vorgestellt. Dabei werden Fundamente erkundet, Zeitzeugenberichte vorgetragen und die Ausstellung besichtigt.Nach Bedarf tauschen wir uns im Anschluss auf dem Gelände der Gedenkstätte über die Eindrücke des Tages aus und machen einen gemeinsamen Abschluss.
Am dritten Tag wird der Aktualitätsbezug verstärkt. Hier können unterschiedliche Methoden gewählt werden, um sich beispielsweise Diskriminierungsformen in der Gegenwart und was gegen diese getan werden kann, anzuschauen, oder auch Kontinuitäten rechter Narrative im Vergleich der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und der Gegenwart zu besprechen. Dieser Tag wird nach Möglichkeit in vorheriger Absprache mit der Gruppe gestaltet und dauert drei bis vier Stunden.
Wir raten dazu, die Begleitungen, besonders im schulischen Kontext in eine Klassenfahrt einzubetten und eine der regionalen Jugendherbergen und Bildungszentren zu buchen. Hier ist eine Auswahl an Orten in der Region, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben:
Evangelisches Bildungszentrum Hermannsburg:
https://www.bildung-voller-leben.de/
Bildungszentrum Heimvolkshochschule Hustedt e.V.:
https://www.hvhs-hustedt.de/
DJH Jugendherberge in Müden/Örtze:
https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/muedenoertze/