Spring School: Education and Remembrance

Die Spring School: Education and Remembrance ist ein Internationales Jugendprojekt. Es wurde in den 90er Jahren von der AG Bergen-Belsen und dem CVJM für die Gedenkstätte Bergen-Belsen ins Leben gerufen. Angefangen hat das Projekt mit Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers, um die wenigen Überreste freizulegen. Ein Konzept, welches bis heute an vielen Gedenkstätten von internationalen Gruppen umgesetzt wird. Im Laufe der Jahre hat sich das Projekt vom praktischen Ausgrabungsprojekt zu einer Jugendbegegnung entwickelt.

Heute ist das Projekt mit 40 Teilnehmenden aus acht verschiedenen Ländern eines der größten Internationalen Jugendbegegnungen an deutschen Gedenkstätten. Über knapp zwei Wochen treffen sich junge Menschen, um sich mit dem Thema Verfolgung im Nationalsozialismus am Beispiel der Gedenkstätte Bergen-Belsen zu beschäftigen, sowie sich mit heutigen gesellschaftlichen Problemen, Kontinuitäten und Unterschieden von Gewalt und Verfolgung auseinanderzusetzen. Umgesetzt wird dies in Workshops, Exkursionen und Planspielen. Außerdem gibt es jedes Jahr ein Zeitzeug*inneninterview, dass von den Teilnehmenden selbst geplant wird.

Ziel des Projekts ist es, dass keine Teilnehmende Person etwas für die Teilnahme bezahlen muss, um die Teilnahme vor allem auch jungen Menschen zu ermöglichen, die normalerweise nicht an internationalen Bildungsprogrammen teilnehmen können. Positive Bildungserfahrungen und das Erleben einer vielfältigen internationalen Gemeinschaft sollten nicht von finanziellen Mitteln der Teilnehmenden abhängig sein.

Ansprechpartner

Tim-Jonas Beisel